5. Osnabrücker Tagung –
Elterliche und Professionelle Präsenz im kulturellen Kontext
Mit Haim Omer, Arist von Schlippe, Michael Grabbe, Jörn Borke u.a.
27. bis 29. September 2012, Schloss Osnabrück
Die 5. Osnabrücker Tagung zum Thema „Neue Autorität, Elterliche und Professionelle Präsenz, Gewaltloser Widerstand“ mit Haim Omer bietet dieses Mal etwas Besonderes: Handelt es sich doch um die erste Tagung, die zusammen mit dem Entwicklungspsychologischen Institut der Uni Osnabrück veranstaltet wird.
Zur Bedeutung der Bindungstheorie und der „Neuen Autorität“ in anderen Kulturen können viele Fragen gestellt werden: Wie universell sind diese Ideen zu postulieren? Wie sind die Erfahrungen in verschiedenen Regionen von Indien und in Afrika, bei unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen oder bei Familien mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft? Wie kann man der Vielfalt familiärer Kulturen gerecht werden? Wo bleibt eigentlich das Kind im gewaltlosen Widerstand? Wie nützlich ist die Bindungstheorie, um neue Autorität zu verstehen? Kann eine „unsichere“ Bindung noch ausgeglichen werden? Wie könnte eine Neubindung, ein „Re-attachment“ gestaltet werden? Die Ideen des „Ankers“ (Anchoring) bieten hier einen Ansatz.
Nationale und internationale Experten stehen mit Beiträgen und Erfahrungen bereit.

Vorbereitungsgruppe zur Tagung:
Dr. Barbara Ollefs, Dr. Stephan Theiling, Jörn Borke, Michael Grabbe, Claudia Terrahe-Hecking
