Systhema - Heft 2 - 2006
Vorwort
Ursel Winkler
S. 148
Originalbeitrag
Tapio Malinen im Gespräch mit Michael Hoyt:
„Burn In, Not Out!“ - Über Aufrichtigkeit und Schönheit in der Kurztherapie
S. 149-168
Zusammenfassung:
In diesem Gespräch mit Tapio Malinen beschreibt Michael Hoyt seine Ideen zu lösungsorientierter Therapie, zum sozialen Konstruktionismus, zur Bedeutung von Aufrichtigkeit und Schönheit sowie zu einem achtsamen und ansprechenden Gebrauch von Sprache. Sein Hauptaugenmerk, so Hoyt, liege auf der Förderung der Kreativität der KlientInnen und TherapeutInnen sowie auf der Humanität innerhalb der therapeutischen Beziehung. Des Weiteren gehe es ihm um die Bedeutung, die der Aufmerksamkeit für Stärken und Kompetenzen zukommt, und um die Konzentration auf die größere Bedeutung dessen, was möglich ist, anstelle dessen, was nicht möglich ist. Nicht zuletzt gewichtet er es als zentral, auf den sorgfältigen Gebrauch von Sprache beim Konstruieren bevorzugter Realitäten zu achten. (W.L.)
„Burn In, Not Out!“ - A Conversation with Michael Hoyt about Truth and Beauty in Brief Therapy
Summary:
In this conversation between Tapio Malinen and Michael Hoyt ideas are highlighted about solution-focused therapy, social constructionism, the meaning(s) of truth and beauty, and the mindful and evocative uses of language. Hoyt's emphasis is on the elevation of the client's and the clinician's creativity and humanity within the therapeutic relationship; on the importance of focusing on strengths and competencies, more on what is possible than what is not; and on the skilful use of language in the construction of preferred realities.
Haim Omer, Robert Rosenbaum:
Kranke Hoffnungen und die Arbeit mit Verzweiflung
S. 169-185
Zusammenfassung:
Hoffnung ausschließlich als positive, lebensbejahende und analog dazu Verzweiflung als negative, destruktive Haltung zu begreifen, vernachlässigt die lähmende und einschränkende Kraft, die von enttäuschter bzw. kranker Hoffnung ausgeht. Philosophische Überlegungen und zahlreiche Fallbeispiele illustrieren, wie sich diese „Hoffnungskrankheit“ zwischen uns und das Leben stellen und wie eine konstruktive Auseinandersetzung mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit befreiend und bereichernd wirken kann. (U.W.)
Summary:
To understand hope exclusively as a positive, life-accepted element and analogous to this understand despair as a negative, destructive attitude which neglects the paralysing energy, that proceeds from diseased and dead hopes. Philosophical sources and some clinical case studies show us, how the disease of hope stands between us and life and how a constructive analysis of despair and hopelessness can be energizing and liberating.
Erfahrungsberichte
Eduard W. Müller:
Glück haben - glücklich sein
S. 186-191
Zusammenfassung:
Im Zustand von Glück und Unglück können unsere Gefühle leicht verrückt spielen. Manchmal verlieren wir dabei die Orientierung auf unserem Weg. Dann kann uns ein „Kompass“ helfen, den Weg zu unseren Zielen wieder zu finden.
Summary:
When we are feeling extremely happy or unhappy, lucky or unlucky, our feelings can often take us for a ride. Sometimes, this causes us to lose our way. In such a state of disorientation, a „compass“ can help us to get back on track and to rediscover the path to our destinations.
Thomas Gerling-Nörenberg:
Viel-Dimensionalität von Patchworkfamilien - eine therapeutische Herausforderung
S. 192-201
Zusammenfassung:
In diesem Artikel beschreibt der Autor die Besonderheiten von Patchworkfamilien, den modernen Großfamilien der Gegenwart. Anhand von spezifischen Illustrationen wird die Komplexität und Vielschichtigkeit dieser Lebensformen dokumentiert. Geeignete Methoden werden vorgestellt, um in der therapeutischen Arbeit mit den Familienmitgliedern nützliche Ressourcen dieser Lebensform herauszuarbeiten, und an einem Fallbeispiel erläutert.
Multi-dimensionality of blended-families is a therapeutic challenge
Summary:
In this article the author describes the special qualities of blended-families, the „extended families“ of our time. By the use of specific illustrations, the complexities of this way of living are demonstrated and explained. A number of suitable methods are introduced which enable the therapist - when in the actual situation of working with members of those families - to work out those useful ressources for their every day life which are specific to their characteristic life situation. A case study is used to present the practical aspects of this work.
Diskussion
Wolfgang Loth:
„Whose Therapy Is It? Whose Story Is It? Whose Life Is It?“ Michael Hoyts Gesammelte Erzählungen zum Werden und Wirken „Konstruktiver Therapien“
S. 202-211
Hans-Jürgen Lahann:
Diskussionsbeitrag zum Thema Elterncoaching aus der letzten systhema
S. 212-216
Rezensionen
S. 217-228
Tagungsberichte
S. 229-239
Abschlussarbeiten-Börse
S. 240
Weinheimer Kontakte
S. 242
Termine / Veranstaltungen
S. 244-247a

