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Systhema - Heft 2 - 2008

02-2008-Systhema

VORWORT

Ursel Winkler

S. 116

ORIGINALBEITRÄGE

Peter Heinl:
Die Schlinge um den Hals … der Logik?
Plädoyer für eine „unbewusste“ Medizin: Intuitive Diagnostik als „bildgebende Droge“ bei der Behandlung einer transgenerationellen Schmerzsymptomatik

S. 117-130

Zusammenfassung:

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand einer klinischen Fallstudie die schon in einer Serie früherer Publikationen dargestellte Dimension und den Facettenreichtum des diagnostischen und therapeutischen Potenzials von Intuitiver Diagnostik am Beispiel der Behandlung und unerwartet schnellen Auflösung einer chronischen psychosomatischen Schmerzerkrankung vor Augen zu führen. Die Arbeit versteht sich als ein Plädoyer für die Integration dieser „bildgebenden“, sich selbst-organisierenden und auf unbewussten Erkenntnisprozessen beruhenden Methodik in die konventionelle medizinische Diagnostik.

Summary:

This clinical case history aims to illustrate the diagnostic and therapeutic potential of Intuitive Diagnostics which produced an unexpected, rapid and complete resolution of symptoms in a patient with chronic back pain. Arguments are put forward towards integrating the image-generating, self-organizing and unconscious technique of Intuitive Diagnostics into the mainstream of conventional diagnostic thinking in medicine.

Simone Lamerz, Ingo Spitczok von Brisinski:
Geschmacksschule und eine Party im Bauch – Behandlung einer Fütterstörung bzw. Essstörung als spezifische Phobie

S. 131-145

Zusammenfassung:

Es wird über einen fünfjährigen Jungen mit einer ausgeprägten sensorisch aversiven Essstörung berichtet, bei dem im Rahmen der Systemischen Familientherapie auf einer Eltern-Kind-Station Interventionen, die primär auf familiäre Interaktionsmuster fokussierten, keinen Erfolg zeigten. Erst nachdem die Symptomatik des Kindes als auf das Essen bezogene spezifische Phobie interpretiert wurde, gelang es durch Symptom orientierte Interventionen während der Mahlzeiten, deutliche Verbesserungen zu erzielen. Isolierte Darbietung unterschiedlicher Nahrungsmittel zur Desensibilisierung, Ernstnehmen der Befürchtung, dass mit der Nahrungsaufnahme Schmerzen verbunden sind, Externalisierung des Schmerzes und Verwendung einer Handpuppe als Sprachrohr wurden ergänzt durch Elterncoaching.

Summary:

Tasting school and a party in the stomach – Treatment of a sensory aversive feeding disorder or eating disorder as a specific phobia. A five-year-old boy with a severe sensory aversive eating disorder was treated on a parent-child ward. While interventions that focussed familial patterns were not successful, understanding the child‘s diet as a specific phobia lead to significant improvements. Isolated presentation of different food for desensitization, acceptance of the fear that pain is connected with food intake, externalizing of the pain and use of a hand doll as a speaker were combined with parent coaching.

Thomas Gruber:
Wenn Jugendliche nicht wollen – Wege zur Kooperation mit Jugendlichen

S. 146-156

Zusammenfassung:

Jugendliche wollen immer etwas – allerdings oft nicht das, was die professionellen Helfer wollen, dass sie es wollen sollen! Es gilt in der Arbeit mit Jugendlichen, ihnen Wege aufzuzeigen, die eine Verbindung zwischen dem Wollen der Jugendlichen und dem Wollen der Erwachsenen ermöglichen. Diese Wege sollen dazu beitragen, dass die Jugendlichen sich von einer Besucherposition, das heißt von Erwachsenen geschickten jungen Menschen hin zu einer Kundenposition entwickeln. Zentrales Moment ist hierbei, dass Erwachsene die spezielle Lebenssituation von Jugendlichen und die damit verknüpften Entwicklungsaufgaben ernst nehmen und sie respektieren sowie klare Orientierungen und Strukturen vorgeben.

Summary:

Juveniles always have aims, but these aims are mostly not identical to the aims of adults. In therapeutic or social work with juveniles so it is necessary to develop possibilities for the juveniles to get in contact with the adults and to develop in this contact their own therapeutic aims. And it should not be forgotten, that the adults respect the developmental situation of the juveniles on the one hand and give them clearly defined structures und orientation on the other hand.

ERFAHRUNGSBERICHT

Brigitte Geupel:
Die Ressourcenaufstellung

S. 157-163

NACHRUF

Michael White   *29.12.1948   †05.04.2008

S. 164-166

REZENSIONEN

S. 167-182

TAGUNGSBERICHT

„Hinter den Spiegeln“
Jubiläumstagung April 2008 in Berlin: 25 Jahre BIF, 15 Jahre SG

S. 183-185

TERMINE / VERANSTALTUNGEN

S. 186-190

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