Wahlpflichtseminare im Curriculum Systemisches Elterncoaching: je 2 Tage
3 Seminare sind von den folgenden auszuwählen:
Neue Autorität und Führung
Im Spannungsfeld von Mitarbeiterführung, Kundeninteressen, den Zielen der Organisation und eigenen Wertehaltungen stehen Leitungs- und Führungskräfte vor vielfältigen Herausforderungen. Eine präsente Haltung verhilft auch hier, die eigene Position zu finden und Entscheidungen zu treffen. Präsenz in diesem Sinn unterstützt die eigene Rollendefinition und die Beziehungsgestaltung gegenüber den Mitarbeitern. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in die Übertragung des Konzepts auf den Bereich von Leitung und Führung. Durch die Arbeit mit verschiedenen konkreten Strategien können sie erste Schritte ausprobieren. Eigene Fragstellungen sind willkommen.
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| EC45.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
New developments in New Authority and overcoming parents resistances in
implementing Nonviolent Resistance
The seminar aims at introducing new developments from Prof. Omer’s team in Israel and enhancing understanding of Nonviolent Resistance (NVR) clinical aspects in treatment. Lectures will introduce new and different fields that the New Authority Center team practices in, like the new supporters’ manual, computer addiction, etc. In workshops, through case examples and role plays we will demonstrate clinical considerations in promoting NVR treatment plans and overcoming resistance to change.
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| EC46.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
New Authority in schools and communities
The seminar will focus on using New Authority (NA) concepts as guidelines to create a safe school and community. Ways of enhancing teachers’ presence in the classroom, creating support between teachers and building a teacher-parent alliance will be demonstrated. Guiding rules for the steering committee and ways of building the principal’s authority will be introduced through examples. Also implementation of NA in the community like Parents’ Patrols will be explained and shown.
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| EC47.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
Präsente Coaches
In diesem Wahlpflichtseminar sollen vor allem diejenigen Momente zum Thema gemacht werden, in denen die Coaches sich selbst als hilflos erleben. Davon ausgehend, dass Systemische Elterncoaches sich selbst als präsent erleben, kreative Ideen zum Handeln (mit) entwickeln und in ihren eigenen Systemen Unterstützung finden, gibt es durchaus Momente der Langeweile, Hilflosigkeit, Angst oder Verzweiflung in den Coachingprozessen. Wenn Eltern nicht mehr wollen, Teams ausgebrannt sind oder der gesamte Prozess nicht voranzugehen scheint. Diese „Momente des erlebten Scheiterns“ sollen reflektiert und bearbeitet werden. Im Seminar sollen verschiedene Strategien zur (Wieder-)Herstellung der eigenen Präsenz erfahrbar werden.
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Datum/Leitung/Ort |
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| EC48.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
„Neue Autorität“ und „Professionelle Präsenz“ in teilstationärer und stationärer Erziehung (Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Wie können Haltung und Konzept der „Professionellen Präsenz“ konstruktiv in den Alltag stationärer Erziehung eingebettet werden, um Eskalation und Provokationen konstruktiver zu begegnen und beispielsweise Mustern des Hineingezogenwerdens, des Ganz-außen-vor-Bleibens und des innerlichen Aufgebens zu begegnen?
Teilnehmer sollten das Grundlagen-Seminar Autorität durch Beziehung Elterliche/Professionelle Präsenz als systemisches Konzept besucht haben.
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Datum/Leitung/Ort |
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| EC49.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
Neue Autorität in der Schule
Viele LehrerInnen beschreiben starke Belastungen in ihrem Schulalltag und deutlichen Verlust von Autorität. In diesem Seminar stellen die ReferentInnen das Modell der Neuen Autorität in ihrer Übertragung auf die Schule vor. Anhand von sechs Interventionsebenen wird die Umsetzung des Modells in der Praxis beschrieben und gemeinsam erarbeitet. Erfahrungen der ReferentInnen werden vorgestellt, die TeilnehmerInnen werden angeregt, ihre Erfahrungen einzubringen.
Seminar-Nr. |
Datum/Leitung/Ort |
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| EC50.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
Kinder mit besonderen Einschränkungen: eine Herausforderung für die Eltern?
Eine chronisch Erkrankung und / oder eine Behinderung hat für ein Kind Einschränkungen zur Folge: Untersuchungen, Krankenhausaufenthalte, Therapien, Ausgrenzungen etc. Im Seminar werden Ansätze des Systemischen Elterncoachings aufgezeigt, die es Eltern ermöglichen, ein Kind mit solchen Einschränkungen zu begleiten, zu fördern und zu fordern.
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| EC51.11Dieses Seminar hat bereits statt gefunden. | ||||
Der „rechte Platz“ – Erzieherische Präsenz in der Jugendhilfe
Eltern sind in Erziehungsverantwortung für ihre Kinder und der Coach berät die Eltern – doch wo ist der „rechte Platz“ der Erzieherin im (teil-)stationären Alltag, des sozialpädagogischen Familienhelfers, der Einzelbetreuerin oder des Schulsozialarbeiters?
In der Jugendhilfe erscheint die Auseinandersetzung mit dem eigenen und fremden Auftrag und damit mit der eigenen Rolle im Geschehen zentral und notwendig. Oftmals ist ein „Switchen“ zwischen verschiedenen Rollen notwendig: vom Elterncoach zum Unterstützer des Kindes oder zum Berater eines kooperierenden Teams. Auch der Auftrag der Kontrolle führt zu einem Wechsel der Rolle der Pädagoginnen im Verhältnis zu den Eltern (Coaching gegenüber Herausforderung). Unterstützung, Vernetzung und Transparenz sowie eigene klare Haltung spielen eine wichtige Rolle im Geschehen. In diesem oft weitläufigen Gefüge von Familie, Jugendhilfe, individuellen und professionellen Netzwerken den jeweiligen Auftrag zu klären und zu konkreten Aufgaben und methodischen Herangehensweisen zu finden, wird Thema dieses Seminars sein.
Bitte eigene „Fälle“ und Fragen mitbringen!
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Präsenz-Kultur
Multikulturelle Systeme begegnen uns häufig in der praktischen Arbeit, Missverständnisse inklusive. AusländerInnen, MigrantInnen, „noch nicht Heimische“ fordern sowohl die Therapeuten/Berater als auch das zu unterstützende System zu einer (kulturellen) Auseinandersetzung heraus. Was bedeutet dies mit Blick auf „Präsenz“? Ist „Standing“ in jeder Kultur gleich? Ist eine Einigung auf „Werte“ möglich oder sinnvoll? Was sind „Beziehungsgesten“ in anderen Kulturen? Was sind „verhältnismäßige/angemessene“ Interventionen? Gibt es Präsenz über Distanz? Wie erschließe ich mir ortsferne Ressourcen? Wie finde ich „ohne viele Worte“ den Ton? …
In unterschiedlichen Settings (Rollenspiel, Skulptur-Arbeit, Übungen …) werden Hilfen und Hürden der Beziehungsarbeit „Persönliche und Professionelle Präsenz“ erleb- und reflektierbar. Die Komponenten „Standing, Deeskalation, Widerstand, Öffentlichkeit, Unterstützer, Beziehungsgesten“ und Methoden wie „Ankündigung, Sit-in“ werden unter der zusätzlichen Perspektive der Kulturverschiedenheit betrachtet. SeminarteilnehmerInnen sind eingeladen, ihre Erfahrungen mit eigenen Fällen einzubringen. Ziel ist es, durch beherztes Ausprobieren zu kreativen Ideen zu kommen, die die Beziehungsarbeit – die Kultur, auf die es ankommt – fördern.
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Wenn’s besonders brenzlig und schwierig wird…
In der Praxis mit Familien auch innerhalb des Systemischen Elterncoachings erleben wir immer mal wieder besondere Herausforderungen, die uns manchmal selbst in die Hilflosigkeit führen: Zwangskontexte, auch unter dem SEC weiter eskalierende Konflikte, extrem lange Schulabwesenheitszeiten und fehlende Kooperationsbereitschaft, auch Isolation und extremste Eskalation sowie von uns als „gescheitert“ bewertete Prozesse. In diesem Seminar sollen Entwicklungsmöglichkeiten auch für diese Prozesse erarbeitet werden. Dies soll praxisorientiert an Fallbeispielen geschehen, wozu die TeilnehmerInnen eingeladen sind, eigene Familien vorzustellen.
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Körperliche Präsenz und Zentrierung
In diesem Wahlpflichtseminar können praktische analoge Übungen und Interventionen und ihre konkrete Anwendung im Beratungssetting kennengelernt werden. Sie helfen Eltern, Lehrern oder anderen Professionellen in eskalierenden Situationen präsent zu bleiben und sich in ein fühlbares Gleichgewicht zu bringen, um Standpunkte entwickeln und einnehmen zu können.
Körperliche Präsenz und Zentrierung können als Grundvoraussetzung angesehen werden, um sich „seiner Selbst“ sicher zu sein und schwierigen Situationen mutig begegnen zu können, ohne sich in Eskalationen hineinziehen zu lassen. Der „Vertragspartner Körper“ wird als Feedbackinstrument und als Informationsressource kennen und nutzen gelernt, um entstandenen Druck in konstruktive Kräfte (Stimme, Energien, Ideen, Gefühle) umzuwandeln. Analoge Interventionen können helfen, endlose verbale, oft redundante Kommunikationsschleifen zu unterbrechen und auf anderen Ebenen mit sich in Kontakt, ins Spüren und somit zur Präsenz zu kommen.
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Statt im Kampf zu verbrennen – Burn-out-Bedrohung für Eltern und Professionelle
Eine Wortbildungsmaßnahme für Burn-out bedrohte Eltern und Professionelle, die nicht mehr können, wollen oder wollen können müssen – sondern wieder freiwillig müssen können wollen. Mit welchen Werten ist die jeweilige Rolle übernommen worden und was ist daraus geworden? Fühlen Eltern/Berater sich im SelbstZwangskontext? Sind sie in einem Zwangskontext? Wie wirkt Selbstwirksamkeit und wachsame Selbst-Fürsorge und welche Bedeutung hat Sprache dabei? Sich selbst belohnen, statt Kinder zu bestrafen! Nicht die Kinder sind schlecht, sondern die Eltern/Professionellen sind gut! (Wieder-)Entdeckung präsenter Leidenschaft.
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Wenn die Krankheit/Diagnose die Familie dominiert:
Stärkung der elterlichen Präsenz im Modell des Gewaltlosen Widerstandes
Krankheiten und Diagnosen im Kindes- und Jugendalter können Eltern ihre Präsenz nehmen. Die mit Krankheiten/Diagnosen verbundenen Gefühle können Konflikte begünstigen, die das Zusammenleben und die Beziehungen im Familienalltag belasten und dominieren. Auf der Basis praktischer Erfahrungen aus der Kinderheilkunde und der Psychotherapie sollen im Seminar Wege erarbeitet werden, um die Eltern mithilfe des Gewaltlosen Widerstandes darin zu unterstützen, aus dem Eskalationsmuster auszusteigen, wieder Präsenz zu entwickeln, um so wieder rückhaltgebende Orientierung und Unterstützung ihren Kindern anbieten zu können.
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Neue Autorität und Rituale
Zur (Wieder)Herstellung von Präsenz und „Neuer Autorität“ im privaten wie beruflichen Bereich finden Rituale (wie Ankündigungen u.a.m.) hilfreich Anwendung. Sie sind entscheidend für das Zusammenleben von Menschen, da sie ihnen Möglichkeiten bieten, mit grundlegenden Problemen der Existenz umzugehen. Sie sind ein Mittel zur Vereinfachung der Welt und zur Komplexitätsreduzierung. Sie sind kulturelle Konstrukte, die einen Schlüssel zum Verstehen einer Kultur darstellen. Zudem regen sie eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenssätzen und Überzeugungen, Werten und inneren Bildern an. In diesem Seminar soll die Umsetzung von Ritualen im Elterncoaching dargestellt werden und ein entsprechender Austausch über Möglichkeiten und Erfahrungen mit Ritualen sowie eine Reflexion der eigenen Ethik erfolgen.
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Hinweis: Der/die Hauptverantwortliche steht als erstes. Ab 18 TeilnehmerInnen kann ein Seminar mit zwei TrainerInnen stattfinden. Etwaige persönliche Absprachen zwischen den TrainerInnen können davon abweichen.
