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Bewahren und Verändern – Wer erntet, was Systemische Beratung im institutionellen Kontext sät?
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Wenn wir davon ausgehen, dass Systeme dazu neigen, sich gegenüber ihrer Umwelt abzugrenzen, bleibt dies nicht ohne Folgen für den Beratungskontext in und mit unterschiedlichen Systemen. Systemische Beratung kann bewegen, wenn wir vorhandener oder entstehender Ohnmacht begegnen, ohne uns mächtig zu verhalten und jede/r sicher sein kann, dass seine/ihre Individualität nicht beschädigt wird. In diesem Sinne hängt eine konstruktive Entwicklung der Kooperation von einer wirksamen Gestaltung des „und“ zwischen Bewahren und Verändern ab, damit individuelle Grenzen aller am Prozess Beteiligten überwunden werden können.
In diesem Workshop möchten wir erkunden, wie die vielfältigen Schätze systemischen Denkens und Handelns in Institutionen mit kreativer Energie und Phantasie genutzt werden können. Darunter verstehen wir nicht ein spezifisches Methodenrepertoire, sondern vor allem eine der menschlichen Entwicklungsfähigkeit achtsam zugewandte Haltung.
Beispielsweise sollen uns folgende Fragen leiten
Wie lassen sich mit Systemischer Beratung langfristige und nachhaltige Wirkungen in sozialen Institutionen erzielen?
Wie gestaltet sich Systemische Beratung für alle Beteiligten ökologisch?
Wie entsteht eine Liebesbeziehung zwischen Bewahren und Verändern?
Wie gelingt der Transfer von einer „entweder-oder“-Haltung in eine „sowohl-als-auch“-Kultur?
Wir wollen die Erfahrungen und Ideen der TeilnehmerInnen einbeziehen, voneinander lernen und profitieren. Die konkrete Methodenwahl richtet sich nach der aktuellen Situation im Seminar.
„Die Zeit arbeitet nicht für mich. Das muss ich schon selber tun.“
Alfried Längle
