Seminarinhalte - Systemische Therapie im festen Gruppenkontext
Zugangswege zu Wirklichkeitskonstruktionen
5 Tage
Jede Familie ist in einer einmaligen Art des Zusammenlebens Âorganisiert. Sie konstruiert durch ihren Umgang miteinander ihre spezifische Wirklichkeit, die u.a. durch bewusste und unbewusste Normen, Verhaltensweisen und Regeln bestimmt ist. SympÂtome entstehen dann, wenn diese Regeln und Normen der LebenswirkÂlichkeit eines Systems nicht mehr entsprechen. An dieser Stelle Âsuchen Familien neue Lösungen.
- Etablierung des therapeutischen SyÂstems im ersten Familiengespräch
- Bedingungen des Arbeitsplatzes der TherapeutInnen
- Zuweisungskontext und Einfluss angrenzender Systeme
- Positive Bedeutung des Symptoms für das Familiensystem
- Bedeutung der TherapeutInnen als Person und Selbstreferenz
- Ressourcenorientiertes Arbeiten
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Der therapeutische Prozess
5 Tage
In diesem Seminar geht es um die Fortführung und den Verlauf systemÂtheraÂÂpeuÂtischer Arbeit. Die Gleichzeitigkeit verschiedener Prozessebenen eines Systems wird durchÂsichtig und erlebbar gemacht. Die bisherige Sicht des Systems wird erweitert, neu vernetzt, der Sinn eines Symptoms Âin einen größeren Zusammenhang gestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Erhaltung der Handlungs- und BeweÂgungsÂfreiheit sowie der Kreativität der TherapeutInnen.
- Der/die TherapeutIn als ProzessbegleiÂterIn
- Mehrgenerationenperspektive
- Die Möglichkeiten des Reflektierenden Teams
- Förderung der Neuorganisation von Systemen durch vielfältige InterÂÂvenÂtionen
- Verankern der neu gefundenen Lösungen
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Entwicklung der professionellen Persönlichkeit \ Familien(re)konstruktion
1 x 10 Tage oder 2 x 5 Tage
Das Seminar stellt die professionelle Selbsterfahrung im systemischen Feld in den Vordergrund. Es geht darum, die eigene Entwicklung in unterschiedlichen sozialen Bezügen zu reflektieren und dabei Prozesse zu (re)-konstruieren, die Hintergrund für die Entstehung des eigenen Selbstkonzepts und des eigenen Weltbildes i. S. eigener Werte, Normen und Haltungen sind. Ziel des Seminars ist es, für die zukünftige persönliche und berufliche Entwicklung einen guten Zugang zu den eigenen Ressourcen und zur eigenen Kraft zu finden. Durch Selbstreflexion der eigenen professionellen Rolle können BeraterInnen/TherapeutInnen eine Aufmerksamkeit entwickeln, die ihnen hilft, in der Prozess(bei)steuerung eine „neutrale Haltung" einzunehmen, d. h. Parteilichkeit gegenüber den Lösungsideen der Klienten zu vermeiden.
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Partnerschaft / Elternschaft / Familie
Phasen - Krisen - Interventionen
5 Tage
Trotz der Vielfalt heutiger Lebensformen ist die hetero- oder homosexuelle Partnerschaft für die meisten Menschen eine dauerhafte, zeitweilige oder ersehnte Form menschlichen Zusammenlebens. Männer und Frauen werden zu Vätern und Müttern; aus Paaren werden Eltern und Familien oder ein Leben bei Alleinerziehenden, in Stieffamilien, Pflegefamilien, Adoptivfamilien: Orte realer oder ersehnter Sicherheit, Heimat, Freude - oft auch mit Schmerz, Leid und manchmal Gewalt verbunden. Jedes dieser Systeme hat ideographisch seine eigenen Regeln, Interaktionsmuster, Potenziale und Fallen. In diesem Seminar geht es um die Entwicklungsphasen dieser Systeme mit ihren Chancen und Krisen sowie um Formen hilfreicher systemischer Interventionen.
- Partnerschaft: Paar-Logiken: Tausch versus Liebe; Dimensionen von Partnerschaft; Entwicklungsphasen und Krisen; Paartypen; Individuation in der Partnerschaft; SexuÂalität; Trennung-Scheidung; Paartherapie.
- Elternschaft: Elterncoaching; Erziehungsmythen; Eltern-Kind-Interaktion: Entwicklungsstufen/Krisen/Lösungen.
- Familien: Familienmythen; familiäre Entwicklungsphasen; Mehrgenerationenperspektive; Familienressourcen - Familienkonflikte - familiäre Kriege.
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Krisen in Systemen
5 Tage
Krisen sind eine Herausforderung an die bislang gültigen Regeln und Muster eines Systems. Sie verlangen, bis zur Entwicklung von Lösungen mit offenen Diskrepanzen zu leben. KrisensituatioÂnen bergen sowohl Gefahren als auch Chancen.
Für TherapeutInnen ist es wichtig, für die vom System als beängstigend erlebte Situation flexible Lösungen zu entwickeln und zu gestalten, um neue Lebensqualität und ErweitÂeÂrung des bisherigen Denkens, Fühlens und Handelns zu ermöglichen.
- Krisen im Lebenszyklus /Entwicklungskrisen
- Entwurzelung - Migration - Fremdheit - Neuanfang
- Krankheiten, Sterbeprozesse und Tod
- Akute Ausdrucksformen von Langzeitkrisen: psychotisches Verhalten,
- psychosomatische Reaktionen, Sucht und Suizid
- Gesellschaftlich bedingte Krisen: Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Gewalt
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Wahlseminar
5 Tage
Im jährlichen Wechsel werden unterschiedliche Seminarthemen zur freien Auswahl angeboten. Im Jahr 2010 sind es folgende:
Wahlbereich I
Wahlbereich II
- W004.10 Systemische Paartherapie – Seminarreihe 3x3 Tage
- W006.10 Grundlagen Systemisches Coaching / Systemisches Arbeiten in der Organisationsberatung
- W008.10 Hypnosystemisches Arbeiten für Systemiker
- W009.10 Verhaltenstherapie für Systemtherapeuten
Im Jahr 2011 sind es folgende:
- W001.11 Kooperation mit Kindern und Jugendlichen in der Familientherapie
- W002.11 Freiwilligkeit ist relativ - Umgang mit komplexen Auftragslagen - Systemisches Denken und Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe
- W004.11 Systemisches Arbeiten im klinischen Kontext
- W005.11 Systemische Paartherapie - Seminarreihe 3x3 Tage
- W006.11 Leben ist leiden und lachen zugleich - Achtsamkeit, Akzeptanz und die Werte des eigenen Lebens (ACT + MBSR)
- W007.11 Hypnosystemisches Arbeiten für Systemiker
- W008.11 Verhaltenstherapie für Systemtherapeuten
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Abschluss – Abschied – Ausblick
5 Tage
In diesem letzten Seminar geht es sowohl um die Beendigung von Systemischen Therapien und Beratungen als auch um die Reflexion des auslaufenden Ausbildungsprozesses.
Lehrinhalte und Themen dieses Seminares sind:
- Abschiedsmuster
- Persönliche Auseinandersetzung mit Abschied
- Abschiedsrituale
- Tod - Endlichkeit - Abschied - Aufbruch
- Systemischer Blick auf Trauer
- Beendigung von Therapieprozessen
- Bilanz des Gesamtprozesses / persönliche Standortbestimmung /Zukunftsperspektiven
